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Kampf und Kampfkunst im Lichte der Corona-Krise: Selbstrespekt eint!

2020年07月13日(月)

Im Lichte der „Corona-Krise“ wird auch der
Themenkomplex Kampf und Kampfkunst
neu zu betrachten sein. Dass Wettkämpfe
wie auch die Olympiade, in die Karate als
neue Wettkampfsportart erstmals Eingang
finden sollte, nicht stattfinden konnten,
soll hier nicht weiter besprochen werden.
Um Wettkampf ist uns nicht zu tun.
Wir meinen Kampf im eigentlichen Sinn
als Konfliktaustragung zwischen Individuen
oder Gruppen mit dem Ziel die eigenen
Interessen durchzusetzen.
Die von den Kämpfern in einem solchen,
nicht sportlich oder institutionell
reglemenierten  Kampf gewählten Mittel
werden der Situation und den Resourcen, die
zur Verfügung stehen, entsprechen.
In der Isolation, in Hausarrest oder Lockdown
wird der Kampf unter eben diesen
Bedingungen vorzubereiten und zu führen sein.
Den Kampf übt, vorbereitet, führt, wer die
eigene Freiheit, den eigenen Handlungsspielraum,
erweitern will, weil er sich entweder machtlos fühlt
und unterdrückt oder noch mehr als bisher schon
unterdrücken will. Wobei sich wie im Krieg
rivalisierender Unterdrücker beides oft übeschneidet.
Am Anfang steht in jedem Fall eine Provokation.
Weil Kampf und auch die Vorbereitung und Übung
desselben verbunden sind mit Anstrengung und Risiko
muss die Provokation hier als Herausforderung
aufgefasst werden,  nicht allein als  Beleidigung.
sondern auch Chance, die zu ergreifen wert erscheint.
Als eine solche Herausforderung muss sich denen,
die sich mit der Kunst des Kampfes praktisch
befassen, die  „Corona-Krise“ genannte
Provokation darstellen.
Wer immer gerade provoziert, beleidigt, unterdrückt  –
Die Waffe und die Zwangsmaßnahme, die er derzeit
bevorzugt, ist für den Unterdrückten sichtbar und
spürbar Isolation, Trennung und Spaltung. Unter
diesen vom Gegner aufgezwungenen Konditionen
wird man kämpfen müssen und sich entsprechend
darauf vorbereiten.
Die gewählte Eskalationsstufe wird im Eigeninteresse
stets die niedrigstmögliche sein. Worauf es im Kontext
der genannten Krise also ankommt sind primär 
Sammlung, Kommunikation,Überzeugung und
Stärkung derVerhandlungsbasis .
Als Plattform, die sich für Begegnung, Sammlung,
Kommunikation und Überzeugungsarbeit eignet,
bietet sich Kampfkunst an,  weil die sich damit
beschäftigen, schon Selbstrespekt als Wert vereint.
Bleibt zu betrachten die Verhandlungsbasis, die
man zum Ausbau des eigenen Freiheitsspielraums
stärken will.
Trainieren will man hier – von vornherein
nicht trennbar – Körper und Geist in einem:
den Geist ,auf den es in jeder Auseinandersetzung
immer am meisten ankommt, durch den Körper.
Zur Erlernung der Übungen und Techniken
kommt man um einen Lehrer nicht herum.
Aber üben, trainieren will man unter gegebenen
Konditionen alleine können und notfalls auch zu
Hause oder vor der Tür, Lockdown-Bedingungen,
wenn aufgezwungen.

Übungsmethoden, die unter diesen Umständen in
Frage kommen, bieten verschiedene Kampfkünste.
Man wird aber solche wählen wollen, die von
vornherein so konzipiert sind, dass sie vollständig
allein geübt werden können und traditionell auch
so geübt wurden.

Wir bieten hier Xingyi und Iai-/KenJutsu
also Schwertkampf an. Online.
Und zwar nicht in Form von vorgefertigten
Konserven wie Videos, sondern Live-Unterricht
per Aps wie Zoom, Skype u.a.m.  Und außerdem
Japanisch-Unterricht live online.
Der Bereich Kampfkunst, das ist: kämpfen können,
darf nicht zu eng
aufgefasst werden.
Es sind auch nationale
Befreiungen schon
ersungen worden!   Und in der Befreiungsbewegung,
die Turnbewegung hieß, waren Zweikampfspiele

nur von untergeordneter Bedeutung.-
Das ist der Anfang erst. Das Angebot mag noch
um andere Stile und auch etwa Chinesisch-Unterricht
live online erweitert werden. Und deutsche
Kampfkunst (wie historisches Ringen, Schwertkampf,
Bogenschießen) wird hier in Japan auch nachgefragt
 – wir würden uns also freuen, Kampfkünstler
aus dem deutschsprachigen Raum dabei unterstützen
zu dürfen, das hier in Japan online zu unterrichten.

Denn: national war schon  bei Scharnhorst, Gneisenau,
Ernst Moritz Arndt, dem Ataman Beneckendorf -und
Felix Dahn im Kampf -nicht nur- um Rom!- das ist:
seit Kindheit der Idee!- auch international!
Und Freie finden sich  –  im Internet !
Auf You Tube sind wir hier


Und für Anfragen erreichen Sie uns hier

 

 

 

 

 

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